Botswana Reiserouten, 4x4
Reiserouten
Wir sind fast immer von Johannesburg aus gefahren, weil es dort die besten 4x4 Mietwagen gibt. Die folgenden Routen sind wir unter anderem gefahren.
Diese Route kann man in nur 14 Tagen machen:
Johannesburg - Warmbath (jetzt Bela-Bela) - Martins Drift (Grenze Botswana) - Francistown - Nata - Kasane - Savuti (Cobe) - Moremi - Maun - dann zurück nach Johannesburg wieder über Nata oder alternativ über Orapa.
Abstecher von Kasane zu VicFalls (Zimbabwe oder Sambia) oder ein paar Tage zum Hwange NP in Zimbabwe.
Wenn man mehr Zeit hat (4-6 Wochen):
Abstecher auf dem Weg nach Maun: von Nata nach Maun liegen noch die Nxai Pan, Baines' Baobabs und Makgadikgadi Pan und wenn man über Orapa nach Maun fährt die Central Kalahari (Abzweigung kurz hinter Rakops).
von Kasane über den Caprivi-Streifen nach Namibia - Rundu - Etoscha - Windhoek - Keetmannshoop - Gemsbok NP - Upington - Johannesburg oder Kapstadt und dort den Mietwagen abgeben
Maun - Ghanzi - Kalahari-Highway - Kang - Mabuasehube NP - Kgalagadi Transfrontier NP/Gemsbok NP - Upington - Johannesburg
4x4 Rental
Wir habe gute Erfahrungen mit Britz und KeaCampers gemacht und früher auch mit CampersCorner, die inzwischen ihre Flotte aufgegeben haben, aber man kann darüber noch sehr günstig und zuverlässig buchen. Einfach und formlos per Mail über campers@iafrica.com anfragen.
Man wird dann von der Mietwagenfirma von Flughafen oder von Hotel abgeholt und nach der Rückgabe wieder zum Flughafen gebracht. Das hat bisher immer absolut reibungslos funktioniert.
Auch wenn wir zu zweit reisen, mieten wir immer einen 4x4 Double CAB mit Dachzelt, denn man braucht die hintere Sitzreihe als Ablage und Stauraum. Diese Autos sind meist Pickup's von Toyota oder Nissan. Es gibt auch Campingcars ohne Zelt mit Innenbetten, die sind meist auf Basis von Toyota LandCruiser und etwas teurer. Ein 4x4 DoubleCAB mit Campingausrüstung kostete im Frühjahr 2008 um die 90 Euro pro Tag inkl. Vollkasko.
Bei der Übernahme des Mietwagens sollte man immer alles kontrollieren und sich zeigen lassen, auf jeden Fall einmal das Dachzelt auf- und abbauen. Ausserdem kann man noch überflüssige Sachen aussortieren, weil der Stauraum immer knapp ist.
Auch wenn die Mietwagen gut ausgerüstet sind - ein GPS und gute Taschenlampen selbst mitzubringen, kann nie schaden. GPS ist in Botswana zwar nicht unbedingt erforderlich, aber für manche Routen empfehlenswert und man fährt dann sicherer. Ich habe ein kleines, gelbes Etrex; damit und mit den Shellkarten von Botswana (kauft man sich vor Ort) ist man bestens ausgestattet.
4x4 ist erforderlich für alle Nationalparks in Botswana, wenn man die Route Moremi - Savuti - Chobe fährt, sollte der Benzinverbrauch genau kalkuliert werden (tanken kann man nur in Maun und Kasane), ebenso natürlich in den anderen abgelegenen Nationalparks.